Monty Python Kinoabend (do, 13.9.)

Tatataaaaa!
We proudly present:

Wir wissen noch nicht welchen Film wir schauen,
zur auswahl steht:

Die Wunderbare Welt Der Schwerkraft,
Die Ritter der Kokosnus,
Das Leben Des Brain,
Live at The Hollywood Bowl,
Der Sinn Des Lebens

Wir Drehen am Rad um rauszufinden welcher Film geschaut wird.
Nur wer das Rad dreht ist noch unklar.

es soll Popcorn geben! Der Film startet gegen 21 Uhr.

Außerdem gibt es was leckeres zum Essen wie immer.
Wir freuen uns auf euch!

Eure OLGA

Gipfel der Kontrolle

Details

Am 20. September wollen sich die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in Salzburg zu einem informellen Gipfel zu den Themen „Innere Sicherheit“ und „Bekämpfung der illegalen Migration“ zusammenfinden. Im Zuge der Ratspräsidentschaft, die Österreich ab der zweiten Jahreshälfte 2018 innehat, will das autoritär-konservative bis extrem rechte Regierungsprojekt aus ÖVP und FPÖ seine Politik der Abschottung nach außen und der sozialen Kontrolle und Disziplinierung nach innen auf die europäische Ebene tragen.

Spätestens seit 2015 ist die österreichische Regierung insbesondere bei der aggressiven Abwehr von Zuwanderung ein treibender Faktor in der EU und war z.B. für die „Schließung der Balkanroute“ maßgeblich verantwortlich. Die Konsequenzen dieser Politik sind über Europa hinaus spürbar: Die Abschottung der europäischen Grenzen beruht auf der Zusammenarbeit mit autoritären Regimen wie der Türkei oder Milizen in Libyen. Sie produziert massives Elend und Gewalt gegen Menschen auf der Flucht.

Wenn die Staats- und Regierungschefs der EU in Salzburg über die Zukunft der Europäischen Union beraten und damit die immer autoritärere Durchsetzung des Wettbewerbs durch Ausschluss und Disziplinierung meinen, wird das nicht ohne Proteste über die Bühne gehen.

Im Vortrag werden wir über die neuesten politischen Entwicklungen in Österreich als Beispiel für autoritäre Tendenzen in ganz Europa sprechen. Wir werden über die Verbindungen des Grenzregimes und der Politik der “innere Sicherheit” diskutieren, und wie es der extremen Rechten gelingen konnte, die Hegemoniekrise der EU für ihren Aufstieg zu nutzen.

Außerdem gibt es Musik, Essen und Getränke.

Beginn: 20 Uhr / Vortrag: 21 Uhr

Infoveranstaltung zu Prozess gegen Antifaschist*innen in Russland (do, 30.8.)

Yo hallo alle Zurückgekommenen oder Daheimgebliebenen!

Sommerferienfeeling in München? Bekommt ihr bei uns. Nebenbei gibt es aber auch ernsten Input: Diesen Donnerstag haben wir Besuch aus Russland. Sie berichten über einen Prozess gegen Antifaschist*innen.

Ansonsten könnt ihr euch an die Feuertonne hängen und in die urbanen Klänge lauschen.

Seid dabei!

eure OLGA

Wenn es Solidarität gibt – dann können die Repressionennicht hinter den Gefängniswänden und Polizeiwägen versteckt werden. Die Solidarität kann die Grenzen und die unfreie Medienberichtserstattung überwinden. Die Solidaritätswoche mit den gefangenen Anarchisten ist ein guter Anlass sich daranzu erinnern wie es funktioniert. Am 30. August um 20.00 sprechen wir über die Repressionen gegen Anarchisten und Antifaschisten in Russland, unter anderemüber den großen Prozess „Set‘“ („Netz“).

Seit Ende 2017 rollen in Russland die Repressionen gegen den Antifaschisten und Anarchisten. Zehn Menschen sind verhaftet in Rahmen des sogenannten Prozess „Set‘“. Sie werden angeklagt wegen der „Beteiligung an derterroristischen Vereinigung“. Ihnen droht bis 10 Jahre Haft. Als Beweise gelten Aussagen die unter Foltern gemacht wurden.

Der Prozess „Set‘“ kann aber natürlich nur im Kontext der breiten politischen Situation verstanden werden – er begann während der Wahlen,während der WM, er findet im Kontext des Drucks auf die Medien statt, sowie während des Hungerstreiks von Oleg Senzov. Er kann nur verstanden werden im Kontext der anderen Folterexzesse in den Gefängnissen… Versuchen wir über das alles zu reden- und natürlich über die Solidarität!

Gespräch findet in englischer Sprache statt.

Если естьсолидарность – репрессии не удастся скрыть за занавесом границ и продажных СМИ,и пытки – за стенами тюрем и полицейских машин. Неделя солидарности сзаключёнными анархистами – повод вспомнить, как это работает. 30 августа в20:00 поговорим о репрессиях против анархистов и антифашистов в России – вчастности о крупном деле “Сети”.

С конца 2017-го вРоссии разворачиваются репрессии против антифашистов и анархистов. 10 человекарестованы по так называемому делу “Сети”. Их обвиняют в участии втеррористическом сообществе. Им светит до 10 лет лишения свободы.Доказательства следствие собирает под пытками.

Дело “Сети”развивается, конечно, в широком политическом контексте – во время выборов президента,во время чемпионата мира по футболу, давления на сми, голодовки Сенцова,скандалов о пытках в тюрьмах… Попробуем поговорить про всё это – и, конечно,про солидарность!

Говорить будем наанглийском.

When there is solidarity – there is no way to hide repressions behind the curtain of borders and corrupted media and to hide tortures behind the walls of prisonsand police cars. And the week of solidarity with locked up anarchists is a good reason to remember how that works. On the 30th of August at 8 o`clock in the evening we will discuss the repressions against anarchist and antifascists in Russia and particularly the case of so called „Network“.

Repressions against anarchists and antifascists in Russia are going from the end of the2017. 10 persons are locked up due to the so called „Network“ case.They are suspected in participation in the terrorist organization. They face up to 10 years in prison. The investigation use tortures.

The“Network“ case exists in the wider political context. It is going during the presidential election, during the World Cup, during the hungerstrike of the political prisoner Sentsov arrested in Crimea and convicted to 20years in jail by a Russian court, during the pressure on the freedom of media,during the news about the tortures in prisons… We will rise this topics – and of course the topic of solidarity!

The talk will be held in English.

Sommerloch mit Kartoffelsuppe (do, 23.8.)

Liebe Freunde/innen von OLga,

diesen Donnerstag gibt es bei uns auf Olga leckere Kartoffelsuppe ,
es läuft leise Musik und wir sind Teil des Sommerlochs.
Gerne kann die Feuertonne benutzt werden.
Wir freuen uns auf ein gemütliche Beisammensein.

und NÄCHSTEN Donnerstag am 30.8. gibt es eine Infoveranstaltung über:
PROZESS GEGEN ANTIFASCHISTEN/INNEN IN RUSSLAND (nähere Infos folgen)

cu
olga

seenotrettung infoabend bei uns am 16.08.

Hier schon mal vorab von uns der Hinweis zur Veranstaltung nächsten Donnerstag.

Liebe Grüsse eure OLGA

Build bridges not walls!

Filmvorführung von „Iuventa“ (2018, /// Gespräche, Infos, Diskussion mit Iuventa-Crewmitgliedern und Aktivist*innen von „Seebrücke“ und „Watch the med Alarmphone“

Seit mittlerweile über einem Monat sind drei zivilgesellschaftliche Seenotrettungsschiffe im Hafen von Valetta auf Malta festgesetzt, fast drei Wochen lang war kein einziges NGO-Schiff im zentralen Mittelmeer
unterwegs, während allein im Juni 2018 über 600 Menschen dort ihr Lebenauf der Flucht vor Krieg, Armut, Folter und anderen Menschenrechtsverletzungen verloren. Die europäischen Staaten haben sich in den letzten Wochen und Monaten fast komplett aus ihrer humantitären Verantwortung für jene Menschen zurückgezogen, die immer wieder auf dem zentralen Mittelmeer in Seenot geraten. Die Verantwortung für Seenotrettung im südlichen Mittelmeer wurde an eine in Windeseile aufgebaute sogenannte Libysche „Küstenwache“ übertragen – im vollsten Wissen dass deren ungenügenden Rettungsversuche und ihr Umgang mit den in Seenot Geratenen Menschenwürde und Menschenrechte mit Füßen treten und der weitere Weg der „Geretteten“ in vielen Fällen direkt in die libyschen Straf- und Folterlager führt. Die südliche Grenze Europas soll vollständig dicht gemacht werden – mit tödlicher Konsequenz für alle die doch den Versuch wagen, sie zu überwinden.

Zu diesem Thema zeigen wir den gerade neu erschienenen Dokumentarfilm „Iuventa“ und laden zu einem Gespräch mit Iuventa-Crewmitgliedern sowie Vertreter*innen der Seebrücke München sowie Watch the Med Alarmphone.

Iuventa (Dokumentarfilm von Michele Cinque, Italien/Deutschland 2018, 88 Minuten)

Eine Gruppe junger engagierter Menschen gründet im Herbst 2015 in Berlin die Initiative JUGEND RETTET. Über eine Crowdfunding-Kampagne kaufen sie einen umgebauten Fischkutter und taufen ihn auf den Namen „Iuventa“. Im darauffolgenden Jahr startet ihr Schiff zu seiner ersten Mission und schließt sich den Schiffen verschiedener NGOs, der italienischen Küstenwache sowie der Marine an.

Nach fast zwei Jahren Einsatz und ca. 14.000 auf hoher See geretteter Menschen wurde im August 2017 das Schiff plötzlich beschlagnahmt und von den italienischen Behörden in Lampedusa festgesetzt. Seitdem kursiert u.a. der Vorwurf der Kooperation mit Schlepperbanden. Eine Anklage ist jedoch bis heute nicht erfolgt. Die bewegende Geschichte wurde von Regisseur Michele Cinque festgehalten. Über ein Jahr lang verfolgt der Film das Leben der jungen Protagonist*innen, fängt die gesamte Spanne der Mission ein, beginnend mit dem Moment, in dem sie in See stechen und ihr unglaubliches Vorhaben wahr wird, bis zu dem Punkt, an dem dieser mit der politischen Realität kollidiert.