Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Die Stimme des honduranischen Widerstands (do, 19.7.)

Juhuuuuuuu!

Diesen Donnerstag haben wir hohen Besuch aus Honduras: Karla Lara und José Antonio Velásquez werden bei uns ein Konzert geben – die Stimme des honduranischen Widerstands.

„Unsere Körper treffen sich und beschließen zu leben. So wie es die zapatistischen Frauen vor kurzem bei ihrem Treffen formulierten: Wir beschließen zu leben und da Leben Kampf ist, beschließen wir zu kämpfen. Und da wir singen um zu kämpfen und kämpfen um zu singen, beschließen wir singend zu leben!!

Nuestros cuerpos se encuentran y acuerdan vivir, porque como han dicho en su reciente encuentro las Mujeres Zapatistas, acordamos vivir, y como la vida es lucha, acordamos luchar y como nosotras cantamos para luchar y luchamos para cantar, acordamos vivir cantando!!“

Die Sängerin und Feministin Karla Lara gilt in ihrem Heimatland Honduras als Stimme des Widerstands. Egal, ob Karla Lara auf der Bühne des Nationaltheaters von Tegucigalpa auftritt oder auf einer provisorischen Bühne während einer Protestkundgebung: Mit ihrer großartigen Stimme und ihren humorvollen direkten Ansprachen zu den Geschichten in ihrem Land erreicht sie die Menschen, schafft sie Begegnungen. Karlas Texte sind inspiriert von den zivilgesellschaftlichen Widerstandsaktionen in ihrem Heimatland. Manche klagen an, andere beschreiben Zustände, die nach Veränderung verlangen und mobilisieren. Gegen Korruption, gegen Landraub und Vertreibung, gegen den neoliberalen Ausverkauf vor allem indigenen Gemeindelandes. Ihre Texte erzählen aber auch von den Hoffnungen der Menschen und sie sagen Stopp zur machistischen Alltagsgewalt.

Bei Olga gibt’s eine Mischung aus Vortrag, Gespräch und Musik zur aktuellen Situation nach dem Wahlbetrug in Honduras und den anti-patriarchalen Kämpfen dort und hier.

Ein Vorgeschmack: Karla und José Antonio auf der Anarche beim Fusion Festival
http://www.eha-media.de/index.php/karla-lara-tournee/karla-tour-blog

Gespannt? Wir auch!

Los gehts um 20 Uhr. Wir freuen uns auf eine inspirierende, ermutigende laue Sommernacht mit euch!
eure OLGA

El Salvador – Wie weiter nach den Wahlen? (do, 12.7.)

Salut zusammen!

Diesen Donnerstag kommen unsere freundinnen und freunde vom öku büro zu uns und mit dabei haben sie eine interessante Veranstaltung zu dem Ausgang der Wahlen in El Salvador und die daraus resultierende Perspektive für die sozialen Bewegungen vor Ort.

Bei uns geht es los ab 20:00 uhr

Seid dabei, wir freun uns!
eure Olga

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El Salvador nach den Wahlen – Umstrittene Privatisierungspolitik und die Perspektive sozialer Mobilisierung

Bei den Parlamentswahlen in El Salvador im März dieses Jahres musste die linke Regierungspartei FMLN schwere Verluste hinnehmen. In der Konsequenz haben heute die Abgeordneten der rechten Parteien zusammengenommen eine komfortable absolute Mehrheit.

Befürchtet werden nun weitere Einschnitte in die ohnehin schon dürftigen Sozialprogramme. Das aktuell konfliktreichste Thema in dem kleinen mittelamerikanischen Land ist jedoch ein von der rechten ARENA-Partei eingebrachtes neues Wassergesetz. Dieses soll das lebenswichtige Gut unter die Kontrolle von Unternehmen stellen. Soziale Bewegungen fürchten Privatisierungen in weiteren Sektoren. Innerhalb weniger Wochen hat sich massiver Protest formiert.

Bei der Veranstaltung wird uns Francisco Omar Parada, Lehrer für Sozialwissenschaften und Mitglied der studentischen Organisation Fuerza Estudiantil Salvadoreña (FES) über die komplexen sozialen und politischen Hintergründe sowie über mögliche Konsequenzen der Wahlen in El Salvador informieren.

Ein Fokus der Präsentation wird dabei auf der Perspektive der sozialen und studentischen Bewegungen liegen. In der anschließenden Diskussion wollen wir aber auch danach fragen, ob und wie wir von hier aus die Menschen in El Salvador unterstützen können, eine Gesellschaft in Frieden und Gerechtigkeit aufzubauen.

Eintritt frei

Ort: Stattpark OLGA e.V. Boschetsriederstr. 109, 81379 München U-Bahnhof Aidenbachstr.

Kein Schlussstrich 5 Jahre NSU Prozess

am Mittwoch den 11.07.18 ist es soweit im NSU Prozess in München wird das Urrteil gesprochen.

Da mit dem Ende des Prozesses aber noch nicht geklärt ist wie groß das Netzwerk der Neonazis war und wie weit der Verfassungsschutz über die Morde bescheid wußte sagen wir es wird für uns keinen Schlussstrich geben.

Deswegen unser Aufruf kommt zur Urteilsverkündung am 11.07. zum Gericht an der Nymphenburger str. 16 dort gibt es ab 08:00 Uhr eine Kundgebung und ab 18:00 Uhr werden wir zusammen eine Demo durch München machen.

Mehr Infos bekommt ihr unter nsuprozess.net


In Gedenken an:

Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michèle Kiesewetter

Kein Schlussstrich! – NSU-Komplex aufklären und auflösen

Verfassungsschutz auflösen – V-Leute abschaffen

Dem aktuellen rassistischen Terror gegen Flüchtlinge und MigrantInnen entgegentreten

Rassismus in Behörden und Gesellschaft bekämpfen

Druck, Oi & Wunst (do, 5.7.)

Hallo du!

Diese Woche wird bei uns gesiebdruckt!
Zudem wird es gutes Veganes Essen und auch was für die Ohren geben, Oii Konvoi und *Wunst* spielen dieses mal bei uns.

Wenn ihr vorbeikommt bringt was zum bedrucken mit, am besten was helleres. Aber dunkel wird auch gehn :D

Begin PUNKtlich um 20.00 Uhr

Eure OLGA

MEKONNG (do, 28.6.)

Liebe Freund*innen,

Anlässlich des dritten Teils der Minitour im Juni wird das Wiener Postrock Trio MEKONGG auch bei uns auf Stattpark OLGA am 28.06 Halt machen.
It’s gonna be loud and good!
Pünktlich wie immer ab 20uhr.

Natürlich gibt es nicht nur was auf die Ohren, sondern auch für Essen und Getränke wird wie immer gesorgt sein.
Auch die Feuertonne hat uns zugesagt. JUHU.

Hier schon mal was zum reinhören:

www.mekongg.com
https://www.youtube.com/watch?v=8TSzAhHT98g
https://mekongg.bandcamp.com/

Ansonsten alles Mummpitz! und wir freun uns auf Euch!
bis denne,
OLGA

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Vom Wiener Postrock-Trio Mekongg könnte der Soundtrack für eine beliebte Tanzveranstaltung unter Friedhofsbewohner*innen kommen. Graveyard Disco: Düster, episch, melodisch, der spärlich eingesetzte Gesang trocken wie der Blumenschmuck auf vergessenen Gräbern. Um bei Anmaßungen und Vorurteilen zu bleiben (Wer weiß denn schon, zu welcher Musik Verblichene gerne das Tanzgebein schwingen? Und überhaupt, kein/e Verblichene*r bleicht dem/der anderen!), wäre an dieser Stelle zu erwähnen, dass Mekonggs Namensgebung der rassistischen Gesellschaft zu verdanken ist, der wir angehören.

Pete Prison IV (Bosna), Sänger und Gitarrist der Formation, verarbeitet in den Songs gesellschaftspolitische Themen wie Krankheit, Unterdrückung, Xenophobie, Konsumgier und Liebe und gründete Ende 2014 gemeinsam mit dem Bassisten Mackie Messer (Voodoo Jürgens) die Band. Im Winter 2017 gab es einen Wechsel hinter den Drums und Terrora Primera (petra und der wolf, Mutt/Mayr/Hackl), die mit dem kollektiv betriebenen Plattenlabel unrecords seit 2012 an queer-feministischer Sichtbarkeit im Rockbereich arbeitet, kam hinzu.
Mekonggs selbstbetiteltes Debutalbum, das am 24.3.2018 offziell releast wurde, darf auch von Sterblichen aufgelegt werden!