Fahrrad Werkstatt (do, 12.3.)

freund*innen der frischluft:

die blümchen sprießen
die vöglein piepsen
die fahrradkette rattert rattertatattatattttkkkrrchhchchchchchhhh
plop ab.
hm schon bischen eingerostet über den winter. und hier der reifen schlabbert auch nurnoch wie ein schluck in der kurve. sollte dringend aufgepumpt werden. bremsen? naja mit viel gutem willen und fußunterstützung. ahja die gangschaltung war ja letztes jahr auch schon nicht so gut eingestellt gewesen.

dringend zeit für: OLGAS FAHRRAD SELBSTHILFE WERKSTATT !
DONNERSTAG 12. MÄRZ AB 18 UHR

gönn dir und deinem rad ein frühjahrs peeling. wir stehen euch mit gutgemeinten ratschlägen, unverständlichen schlaumeiereien, teilweise vollständigem ersatzteil lager und dem ein oder anderen werkzeug zur seite.


Hier könnt ihr unsere Expertise begutachten.

den radlern gehört der frühling! (aber wer lieber mit der ubahn rumgurkt darf auch kommen)
eure olga

p.s.: Und dann gleich am Freitag, 13.März auf zum Fahrradblock auf dem Klimastreik (12 Uhr Königsplatz)

p.p.s.: Am Donnerstag, 19. März haben wir Karla Lara zu Gast. Sie ist eine Aktivistin und Sängerin aus Honduras und wird ein Konzert auf Olga geben:

Neues vom Widerstand in Honduras – Gespräch und Musik mit Karla Lara

Honduras ist eines der gefährlichsten Länder weltweit für Umweltaktivist*innen, die Feminizid-Rate ist eine der höchsten in der gesamten Region. Hinter einer demokratischen Fassade herrschen ein nationaler Sicherheitsrat und Drogenkartelle, gestützt von der US-Regierung. Staat, Wirtschaft und organisiertes Verbrechen sind eng miteinander verwoben. Inmitten dieses Szenarios kämpfen die sozialen Bewegungen weiter. Die Musikerin Karla Lara ist Teil dieser Kämpfe: „Wir singen dort auf der anderen Seite des großen Teichs und erzählen davon, was passiert. Wir prangern die permanenten Menschenrechtsverletzungen gegen uns an und wir machen die Würde unserer Bevölkerung hörbar. All der Menschen, die Protestcamps errichten, die ihre Territorien als autonom behaupten. Wir singen all die Leben, die Träume und Aktionen, die jetzt schon beweisen, dass wir anders leben wollen. Dass wir es jetzt wagen, weil wir es verdienen. Wir konstruieren eine parallele Macht zur herrschenden Politik. Wir denken uns als originäre Gemeinschaften neu, wir erkennen, dass wir Wurzeln haben, eine Geschichte, die brutal abgeschnitten wurde und die wir jetzt anfangen, neu zu verstehen. Da liegt unsere Macht. Und wir sind dabei, sie aufzubauen.“

Am Donnerstag, 19. März 2020 ist Karla Lara wieder in München und berichtet, mit und ohne Gitarre, über die aktuellen Kämpfe der sozialen und antipatriarchalen Bewegungen in Honduras.

Um 20 Uhr im Stattpark Olga, Gottfried-Böhm-Ring 4, Eingang an der Passauer Straße.

Spanisch mit deutscher Übersetzung. Eintritt frei, Spende erbeten.