Lesung aus „Die Suchenden“ (do, 23.5.)

Liebe Leute!

Nächsten Donnerstag laden wir euch zu einer Lesung ein. Rodrigue Peguy Takou Ndie liest aus seinem Buch „Die Suchenden“.

Inspiriert durch seine eigenen Erfahrungen auf seiner Flucht und im deutschen Asylsystem, wirft der Autor viele Fragen auf:

Wie lassen sich Menschlichkeit und Hoffnung bewahren, wenn ›Überleben‹ bedeutet, nicht zurückblicken und mitfühlen zu dürfen – mit denen, die von Schleppern in der Wüste ausgesetzt verdursteten oder erschlagen wurden von marokkanischen Polizisten? Wenn hinter jedem Hindernis ein weiterer Traum zerplatzt, hinter den messerscharfen Zäunen von Melilla immer nur weitere Zäune warten? Wenn der einzige Freund und Ratgeber seit bald zwei Jahrzehnten in einem Lager irgendwo in Deutschland dahinvegetiert und auf seine Abschiebung wartet?

„Die scharfe Analyse der traumatisierenden Auswirkungen von Neokolonialismus, europäischem Grenzregime, deutschem Asylsystem und alltäglichem Rassismus geht einher mit einer bildreichen Sprache, mit eindringlich dichten Beschreibungen und einem wunderbaren Sinn fürs Absurde.“

Rodrigue Peguy Takou Ndie ist ein politischer Aktivist aus Kamerun. Nach der Lesung haben wir Zeit mit ihm zu reden und zusammen zu diskutieren. Die Veranstaltung wird von Stattpark Olga gemeinsam mit dem Alarmphone München organisiert.

Los gehts um 20 Uhr. Wir freuen uns auf zahlreiches Kommen!

eure Olga

p.s. und am sonntag 26.5. ist schon wieder letzter-sonntag-im-monat und das heißt platzcafé ab 2 auf olga. bring uns kuchen mit!


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