Infoveranstaltung zu Prozess gegen Antifaschist*innen in Russland (do, 30.8.)

Yo hallo alle Zurückgekommenen oder Daheimgebliebenen!

Sommerferienfeeling in München? Bekommt ihr bei uns. Nebenbei gibt es aber auch ernsten Input: Diesen Donnerstag haben wir Besuch aus Russland. Sie berichten über einen Prozess gegen Antifaschist*innen.

Ansonsten könnt ihr euch an die Feuertonne hängen und in die urbanen Klänge lauschen.

Seid dabei!

eure OLGA

Wenn es Solidarität gibt – dann können die Repressionennicht hinter den Gefängniswänden und Polizeiwägen versteckt werden. Die Solidarität kann die Grenzen und die unfreie Medienberichtserstattung überwinden. Die Solidaritätswoche mit den gefangenen Anarchisten ist ein guter Anlass sich daranzu erinnern wie es funktioniert. Am 30. August um 20.00 sprechen wir über die Repressionen gegen Anarchisten und Antifaschisten in Russland, unter anderemüber den großen Prozess „Set‘“ („Netz“).

Seit Ende 2017 rollen in Russland die Repressionen gegen den Antifaschisten und Anarchisten. Zehn Menschen sind verhaftet in Rahmen des sogenannten Prozess „Set‘“. Sie werden angeklagt wegen der „Beteiligung an derterroristischen Vereinigung“. Ihnen droht bis 10 Jahre Haft. Als Beweise gelten Aussagen die unter Foltern gemacht wurden.

Der Prozess „Set‘“ kann aber natürlich nur im Kontext der breiten politischen Situation verstanden werden – er begann während der Wahlen,während der WM, er findet im Kontext des Drucks auf die Medien statt, sowie während des Hungerstreiks von Oleg Senzov. Er kann nur verstanden werden im Kontext der anderen Folterexzesse in den Gefängnissen… Versuchen wir über das alles zu reden- und natürlich über die Solidarität!

Gespräch findet in englischer Sprache statt.

Если естьсолидарность – репрессии не удастся скрыть за занавесом границ и продажных СМИ,и пытки – за стенами тюрем и полицейских машин. Неделя солидарности сзаключёнными анархистами – повод вспомнить, как это работает. 30 августа в20:00 поговорим о репрессиях против анархистов и антифашистов в России – вчастности о крупном деле “Сети”.

С конца 2017-го вРоссии разворачиваются репрессии против антифашистов и анархистов. 10 человекарестованы по так называемому делу “Сети”. Их обвиняют в участии втеррористическом сообществе. Им светит до 10 лет лишения свободы.Доказательства следствие собирает под пытками.

Дело “Сети”развивается, конечно, в широком политическом контексте – во время выборов президента,во время чемпионата мира по футболу, давления на сми, голодовки Сенцова,скандалов о пытках в тюрьмах… Попробуем поговорить про всё это – и, конечно,про солидарность!

Говорить будем наанглийском.

When there is solidarity – there is no way to hide repressions behind the curtain of borders and corrupted media and to hide tortures behind the walls of prisonsand police cars. And the week of solidarity with locked up anarchists is a good reason to remember how that works. On the 30th of August at 8 o`clock in the evening we will discuss the repressions against anarchist and antifascists in Russia and particularly the case of so called „Network“.

Repressions against anarchists and antifascists in Russia are going from the end of the2017. 10 persons are locked up due to the so called „Network“ case.They are suspected in participation in the terrorist organization. They face up to 10 years in prison. The investigation use tortures.

The“Network“ case exists in the wider political context. It is going during the presidential election, during the World Cup, during the hungerstrike of the political prisoner Sentsov arrested in Crimea and convicted to 20years in jail by a Russian court, during the pressure on the freedom of media,during the news about the tortures in prisons… We will rise this topics – and of course the topic of solidarity!

The talk will be held in English.


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